In meinem vorherigen Blogbeitrag über Resilienz habe ich Ihnen bereits zwei bedeutende Resisilienzfaktoren vorgestellt. Die nächsten drei Resilienzfaktoren sind das Herzstück der Resilienz. Anzunehmen, was ist, wie es ist, das ist die Akzeptanz. Zu wissen, was Sie selbst bewirken und wo Sie Einfluss nehmen können, das ist die Selbstwirksamkeit. Die Eigenverantwortung rundet diese drei Faktoren ab, damit Sie mit zunehmend mehr Selbstkompetenz Ihr Leben gestalten können.
Diese und natürlich auch die anderen Resilienzfaktoren können Sie bewusst in Ihr Leben integrieren. Sie werden schnell merken, dass sie sich gegenseitig bedingen, denn Lösungen finden Sie leichter, wenn Sie hoffnungsvoll und optimistisch unterwegs sind.

Die passive Seite der Akzeptanz

Die Akzeptanz hat wie eine Medaille zwei Seiten. Wir können nicht alles bestimmen und beeinflussen, was wir erleben, was um uns herum geschieht. Dennoch ist es ein Teil unseres Lebens. Das Wetter, der Stau, die nächste Umstrukturierung, das sind Entscheidungen, die andere Menschen treffen und die Auswirkungen auf Ihr Leben haben. Sie können es annehmen und schauen, wie Sie damit am besten klarkommen. Beim Wetter gibt es ja diesen Spruch: „Es gibt keine schlechtes Wetter, nur die unpassende Kleidung.“ Dies ist die eher passive Seite der Akzeptanz.

Mehr Resilienz durch Akzeptanz

Die aktive Seite der Akzeptanz ist die, sich erst einmal selbst zu akzeptieren. Mit all den Stärken und natürlich auch Schwächen! Das heisst, die eigene Lebenssituation so zu sehen, wie sie im Moment ist. Ohne etwas zu beschönigen oder etwas negativer zu sehen, als es ist. Auch Misserfolge und Niederlagen sind ein Bestandteil des Lebens. Der bewusste Umgang mit den persönlichen Stärken und Schwächen stärkt Ihre Resilienz und hilft Ihnen dabei, neue Situationen besser zu bewältigen.
Sicherlich haben Sie auch schon mit der ein oder anderen Entscheidung in Ihrem Leben gehadert: „Hätte ich doch xy gemacht oder eben nicht!“ Wenn Sie so denken, richten Sie Ihre Energie rückwärts. Auf das, was sich eben nicht mehr verändern lässt. Sie können die Zeit nicht zurückdrehen, sondern nur heute und für die Zukunft etwas verändern. Denken Sie doch mal an Veränderungen in Ihrem Leben:

  • Welche Veränderungen sind Ihnen leicht gefallen?
  • Bei welchen Veränderungen haben Sie lange mit sich gehadert?
  • Was haben Sie rückblickend für sich gelernt? Wo sind Sie stärker geworden?
  • Was wollen Sie für zukünftige (absehbare) Veränderungen anders machen?

Unter diesem Blickwinkel bedeutet der Resilienzfaktor Akzeptanz, ehrlich (und freundlich) mit sich selbst zu sein und nach vorne zu blicken. Eine Situation akzeptieren heisst, erst jetzt wird der Blick frei für Chancen und Lösungen. Frei für das, was Sie stärken oder neu dazulernen können. Akzeptanz beinhaltet auch, die Unsicherheit anzunehmen, die zu einer Veränderung, zu einer neuen Lösung, dazugehört. Richten Sie Ihre Energie vorwärts, auf Ihre Stärken und Möglichkeiten und auf das Ziel hin, was Sie erreichen möchten! Und damit sind wir beim nächsten Resilienzfaktor, der Selbstwirksamkeit.

Diesen und weitere Resilienzfaktoren werde ich in den Folgebeiträgen vorstellen. Falls Sie mehr über Resilienz erfahren möchten, kontaktieren Sie mich für ein kostenfreies Erstgespräch.

Ebenso erhalten Sie in dem Anti-Stress-Seminar von mir mehr Informationen über das Thema Resilienz und wie Sie diese stärken können.