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Sie sitzen vor dem Bildschirm? Womöglich im Home-Office, am Laptop. Der steht auf dem Küchentisch oder auf dem Couchtisch. Im Home-Office fehlt der ergonomische Bürostuhl, der höhenverstellbare Schreibtisch erst recht. Und selbst wenn Sie die besten Voraussetzungen haben, für Ihre Augen ist eine längere Bildschirmarbeit schlichtweg anstrengend. Schon die Sitzhaltung hat mit der Versorgung der Augen zu tun. Ein gekrümmter Rücken und viel Anspannung, besonders im Schulter- und Nackenbereich, schränkt die Blutzufuhr zum Gehirn und zu den Augen ein.

Hier möchte ich Ihnen ein paar Anregungen geben, was Sie jetzt tun können, um Ihre Augen zu entspannen, sie zu erfrischen und den Nackenbereich mit zu lockern. Das löst Verspannungen, und bringt Abwechslung ins Sehen. 

Gerade das haben Ihre Augen zu wenig – durch die ständige Nahsicht, das konzentrierte Sehen auf einen kleinen Bereich und definitiv zu wenige Pausen. 

Schultern und Nacken lockern

Starten Sie doch gleich mal mit ASR. Das Kürzel steht für Ausatmen, Schultern runter! Denn ganz unbewusst beginnen Sie im konzentrierten Arbeiten die Schultern anzuspannen. Die wandern nach oben. In der Entspannung des Ausatmen dürfen sie loslassen und sinken. Eine gute Ausgangssituation für eine Lockerung des Nackens: Drehen Sie dabei den Kopf langsam von rechts nach links. Die Augen dürfen dabei geschlossen sein. Jeweils an den Aussenseiten öffnen Sie die die Augen kurz, nehmen wahr, was Sie sehen, schließen sie wieder bis Sie bei der anderen Seite angekommen sind. Das können Sie 3 – 5 mal pro Seite machen.

Die typischen Reaktionsmuster der Augen am Bildschirm bestehen darin, dass Sie anfangen zu starren oder dass Sie die Augen zusammenkneifen. Letzteres vielleicht deswegen, weil die Sicht schon verschwommen ist. Der Bildschirm sagt ja nicht “Starre mich an!“, sondern es ist ein Verhaltensmuster, dass sich schnell einschleicht.

Parken Sie Ihre Augen mal wieder aus!

Wie kommen Sie da wieder raus? Starren ist, als ob Sie Ihre Augen direkt vor Ihrem Bildschirm einparken, diese müssen dann stillhalten. Das führt oft dazu, dass Ihre Konzentration aussteigt. Merken werden Sie es erst nach einer Weile „Was wollte ich gerade tun? Ach, jetzt war ich mit meinen Gedanken ganz woanders – doch Ihre Augen sind immer noch ohne Bewegung. Es ist nicht der Bildschirm, der stresst, sondern die Art und Weise, wie Sie damit umgehen bzw. davor sitzen. Wenn Sie merken, dass Sie (wieder) im Parkmodus sind, blinzeln Sie einige Male hintereinander. Mit dem Blinzeln holen Sie die Aufmerksamkeit auch wieder zurück!

Lockern Sie den Kiefer, vielleicht können Sie sogar ein Gähnen hervorlocken! Beides hilft, den weit verbreiteten trockenen Augen vorzubeugen. 

Lassen Sie Ihren Blick für ein paar Momente umherschweifen. Am besten schauen Sie dabei noch aus dem Fenster. Nehmen Sie Bewegung wahr oder Farben. Den blauen Himmel. 

Schliessen Sie Ihre Augen für ein paar Atemzüge, die Schultern sind weiterhin locker und dürfen noch ein wenig weiter sinken.

Wache Augen, klarer Blick
Wache Augen, klarer Blick!

Abwechslung tut Ihren Augen so gut!

All das tut Ihren Augen gut und ist innerhalb von wenigen Minuten durchzuführen. Die Augen kommen aus der Starre heraus,  Ihre Konzentration wird gestärkt. Akzeptieren Sie, dass es beim Sehen gute und weniger gute Tage gibt. Wie sonst im Leben auch!

Nennen Sie es Selbstfürsorge, eine kleine Wertschätzung für sich selbst. Sie wollen mehr Augen-Abwechslung für Ihre Mitarbeiter? Garantiert Virenfrei erhalten Sie das Seminar auch online – umsetzungsstark über einen Zeitraum von 4 Wochen mit viel Abwechslung, Entspannung und Belebung http://www.margit-reinhardt.de/seminare/erste-hilfe-programm-fuer-muede-augen/ Rufen Sie mich unter (0721) 75 33 61 an oder senden Sie mir eine Mail!